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Magische Momente am Soier See



[Schongauer Nachrichten, Montag, 4. August 2008 / Nr. 180]

 

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt: Nach der wetterbedingten Absage am Freitag lockte "Bad Bayersoien in Flammen" am Samstagabend mehr als 2000 begeisterte Besucher in den Kurort. (von Roland Lory)

 

Bad Bayersoien - Zwar zeigten sich auch am Samstag immer wieder Wolken am Himmel - doch es blieb es im Gegensatz zum Vortag trocken. Und so stand dem "Seefest der besonderen Art" nichts mehr im Wege. Höhepunkt des Abends war ein gigantisches Feuerwerke, das die Umgebung in ein magisch-betörendes Licht tauchte.

  Begonnen hatte das Spektakel bereits am späten Nachmittag mit dne Auftritten der "Kirchweg-Musi" aus Hofheim sowie den "Alpengruß-Musikanten" aus Wildsteig. Die Resonanz war zunächst etwas verhalten und einige Plätze blieben leer. Doch je näher der Auftritt der Bad Bayersoier Blakapelle rückte, und die Dämmerung fortschritt, desto mehr Schaulustige strömten zum Ort des Geschehens.
  Die Musiker unter Leitung von Sepp Felix waren bestens aufgelegt. Sie brachten schneidige Märsche, Polkas und Walzer zu Gehör. Im Zentrum ihres gelungenen Auftritts stand allerdings das Werk "Pilatus: Der Berg des Drachen" - das efektvoll in Szene gesetzt wurde. 

  Nach einem fuliminaten Xylophon-Solo intonierte die Kapelle schließlich noch einige bekannte Filmmelodien, beispielsweise aus Streifen wie "Winnetou" oder "Krieg der Sterne". Bereits während des Auftritts wurden einige Raketen in den nächtlichen Himmel geschossen, doch dies war erst ein Vorgeschmack auf das, was die Schaulustigen am Ende der mehrstündigen Serenade geboten bekamen.

  Das große Brillaten-Feuerwerk, das das Team von Rainer Siegl aus Schwabbruck inszenierte und das sich farbenprächtig auf dem Soier See spiegelte, versetzte das Publikum hörbar in Erstaunen: Allerorten waren "Ohs" und "Ahs" zu vernehmen.
  Allein diese Pyrotechnik-Show dürfte mehrere Tausend Euro gekostet haben. Generell hat die Mannschaft um Initiator Sepp Felix wieder keine Mühen gescheut, um den Besuchern einen un-

 

>> Neuauflage des Festes erst im Jahr 2010 <<

 

vergesslichen Abend zu bereiten. Insgesamt warten mehr als 100 Helfer beim Seefest, das die Gemeinde und die Blakapelle veranstaltet hatten, im Einsatz.

  Unter den begeisterten Besuchern war beispielsweise auch Siegbert Großmann. "Es ist schön, dass die Gemeinde und die Vereine so eine Veranstaltung aufziehen", betonte der Freund anspruchsvoller Blasmusik, der mit seiner Frau Elisabeth aus Garmische-Partenkirchen anreiste. Das Spektakel "Bad Bayersoien in Flammen" taugt ihm - er war am Stamstag bereits zum dritten Mal vor Ort. Musik, Flair, Ambiente, Landschaft, Bewirtung - alles passe. "Etwas Vergleichbares gibt es in der ganzen Gegend nicht."

  Eine Neuauflage des besonderen See-Festes soll es übrigens erst wieder 2010 geben: wegen des Holzbildhauer-Symposiums, das im kommenden Jahr geplant ist. "Zwei große Feste innerhalb von zwei Monaten sind für einen kleinen Ort wie Bad Bayersoien zu viel", erklärt Bürgermeister Eberhard Steiner, "das währe schwer zu organisieren".

 

Bild1:
Hell strahlender Höhepunkt: Pyrotechnik auf höchstem Niveau beim Feuerwerk.

 

Bild2:
Enorm vielseitig: Die Bad Bayersoier Blaskapelle war in Höchstform.

 

(Fotos: Lory)

 


Zeitungsbericht als PDF-Datei

SOG-Nachr_04-08-2008.pdf



Romantische Seekulisse in Flammen

[Lechkurier, 9. August 2008]

 

(ez) "Bad Bayersoien in Flammen" musste kurzfristig von Freitag auf Samstag verschoben werden, weil wieder einmal eine Gewitterfront durchs Ammertal zog. Doch am Samstag konnte das Seespektakel dann problemlos über die Bühne gehen. Ca. 2.000 Besucher kamen in den kleinen Badeort, um das erstklassig inszenierte Musik- und Feuerfestival mitzuerleben.

 

Im Gegensatz zu der ersten Veranstaltung 2004, in der das Dorf regelrecht von der Besuchermenge überrannt worden war, klappte die Organisation in den letzten Jahren immer vorbildlich. Es zeigte sich wieder einmal, dass außergewöhnliche Attraktionen auch entsprechend viele Gäste aus der ganzen Umgebung anlocken und auch die Bürgermeister aus den Nachbargemeinden ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen und waren zahlreich erschienen.
Ab 17 Uhr sorgten die Kirchweg Musikanten aus Hofheim und die Alpengrußmusikanten aus Wildsteig abwechselnd für Unterhaltung. Bei anbrechender Dunkelheit betraten die Bayersoier Musiker die große Seebühne. Der Höhepunkt war die Aufführung von "Pilatus - Der Berg des Drachens" - ein Stück des Amerikaners Steven Reineke. Es wird darin eine Sage erzählt, die sich auf dem gleichnamigen Berg in der Schweiz zugetragen haben soll. Während der wechselnden Musikparts wurden auf den beiden Großleinwänden verfilmte Szenen aus dem Stück gezeigt. Als es zum Kampf des Drachens gegen die Eindringlinge kam, spuckte der neben der Bühne postierte Drache mehrfach Feuer und die Kampfszenen wurden mit Böllern, Feuerwerksfontainen und einem bengalischen Feuer am Westufer des Sees untermalt. Die Zuschauer waren begeistert. Im Programm ging es dann weiter mit einem Xylophon-Solo mit verbundenen Augen. Gekonnt klimperte der Musiker Erinnerungen an Zirkus Renz in rasender Geschwindigkeit. Es folgten Filmmelodien u.a. von Exodus, Winnetou, die Geisterreiter und von Krieg der Sterne, die mit einem Raketenstart und in rot und weiß getauchten Himmel endeten. Doch das war noch lange nicht alles. Mit dumpfen Trommeltönen folgte die Feuerspuckershow der Gruppe "Laudsfeya", wie man sie aus der Gauklernach in Kaltenberg kennt. Mit diversen Behältern, die geschwungen und um den Körper gekreist wurden, zeigten die Schausteller ein 15-minütiges handgemachtes mittelalterliches Feuerwerk das faszinierte. Danach erst folgte das große Feuerwerksspektakel, das den See mit leuchtenen Blumen und Sternen übersäte und jedes Sylvesterfeuerwerk in den Schatten stellte. Als wieder Ruhe eingekehrt war, tönten aus allen Ecken des Festplatzes die Klänge "Il Silenzio", das etliche Trompeter zum Abschluss spielten. Das Resümé vieler Besucher: Eine sehenswerte Veranstaltung, die immer wieder Neues zeigt und für Überraschungen sorgt. Die Firma SiLight aus Schwabbruck und Propa Veranstaltungstechnik aus Schongau steuerten die Effekte, Kameras und die Leinwandbegleitung professionell und lieferten die besonderen Effekte zu den Stücken. Erst 2010 dürfen sich die Besucher wieder auf ein neues "Bad Bayersoien in Flammen" freuen, weil nächstes Jahr ein weiteres Holzbildhauer-Symposium auf dem Programm steht. "Zwei solche Großveranstaltungen in einem Jahr sind zu viel" meinte Organisator Sepp Felix, der sich in beiden Veranstaltungen engagiert.

 

 




2000 Besucher bei "Bad Bayersoien in Flammen"



[Garmisch-Partenkirchner Tagbaltt, 03. August 2008]

  
 
Bad Bayersoien – Ein voller Erfolg war die Neuauflage des See-Spektakels "Bad Bayersoien in Flammen". Dabei hatte das Wetter der Veranstaltung zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht.   


 
Dunkle Gewitterwolken hatten die Organisatoren von der Gemeinde und der Blaskapelle schon am Freitagmittag veranlasst, das besondere Seefest zu verschieben. Am Samstag passte dann alles: Die Temperaturen und die Stimmung am Soier See.

 

Dort genossen mehr als 2000 begeisterte Besucher einerseits die Serenade "Pilatus: Der Berg des Drachen" und andererseits das Brillant-Feuerwerk - das die ganze Umgebung in magisches Licht tauchte. 
 

 

 




Sommer-Spektakel "Bad Bayersoien in Flammen" - Vorbericht



[Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 24. Juli 2008]

 

Bad Bayersoien – Zum vierten Mal wird am Freitag, 1. August (Ausweichtermin 2. August), in Bad Bayersoien ein Seefest der ganz besonderen Art geboten - es steht unter dem Motto "Der Berg des Drachen". 

 

Eingetaucht in ein Meer aus Licht, Schatten, Farben und Musik - so wird sich Bad Bayersoien am Abend des 1. August wieder präsentieren. Einzige Voraussetzung - das Wetter spielt mit. Nicht so wie 2006, als Dauerregen die Veranstaltung regelrecht hinwegspülte. ,,Bad Bayersoien in Flammen" - das Seefest der ganz besonderen Art. Erstmals 2004 startete der Kurort auf Initiative und einer Idee von Blaskapellen-Dirigent Sepp Felix dieses ,,Event", das auf Anhieb einschlug. Ein Augen- und Ohrenschmaus, der das Publikum raunen und staunen lässt.

 

Es ist die Mischung, die es ausmacht: Hier gefühlvolle bayerische und konzertante Blasmusik, dort großartige Showeffekte der Lichtkünstler, dazu eine Video-Leinwand und nicht zuletzt - was keineswegs fehlen darf - kulinarische Gaumenfreuden der heimischen Wirte, von bodenständig bis exotisch (Cocktails). Bürgermeister Eberhard Steiner weiß: ,,Urlauber und Kurgäste buchen eigens so, dass sie an diesen Tagen in Bad Bayersoien sind."

 

Das Seefest beginnt um 17 Uhr, wobei zunächst abwechselnd die ,,Kirchweg-Musi" und die ,,Alpengruß-Musikanten" aufspielen. Ab 21 Uhr präsentiert dann die Blaskapelle Bad Bayersoien unter Leitung von Sepp Felix klassische Blasmusik und als Höhepunkt das Werk ,,Pilatus: Der Berg des Drachen", das pyrotechnisch auf zwei Leinwänden und über dem Soier See in Szene gesetzt und von bengalischen Feuern begleitet wird. Erzählt wird die Sage von mutigen Abenteurern, die den schlummernden Mount Pilatus besteigen und nach vielen beschwerlichen Stunden einen Drachen aufspüren. Es kommt zum Kampf, ehe es der feuerspuckende Riese schließlich schafft, dass wieder Mitgefühl und Toleranz in die Herzen der Menschen einkehren . . . Ein spektakuläres Synchron-Feuerwerk krönt das Sommerfest.

 

Rathauschef Steiner rechnet wieder, sofern das Wetter einigermaßermaßen mitspielt, mit 2500 bis 3000 Besuchern: ,,Es ist eigentlich für das gesamte Ammertal ein Highlight. In touristisch schweren Zeiten müssen wir als Region Akzente setzen und Veranstaltungen mit Event-Charakter anbieten. Das zieht Gäste an."

 

Bei der umfangreichen Organisation, die sich inzwischen ganz gut eingespielt hat, sind über 100 Helfer beteiligt, von der Blasmusik über das Rote Kreuz, Feuerwehr, Verkehrsverein bis hin zum Trachtenverein, Gemeindeverwaltung und Bauhof. Bei Aufwandskosten ,,im unteren fünfstelligen Bereich" (Steiner) müssen in einigen wenigen Stunden auch entsprechende Einnahmen erzielt werden. Der Erlös wird dann in das nächste Fest investiert, ,,um die Attraktivität zu halten und zu steigern".